Wellness und Pflege
Wellness ist ein Trend, der in den 1990er Jahren entstanden ist und sich seitdem ausbreitet. Ursprünglich war mit Wellness ein ganzheitlicher Medizinbegriff gemeint, doch diese Bedeutung spielt heute nur eine untergeordnete Rolle. Da Wellness kein geschützter Begriff ist, kann man fast alles unter diesem Begriff verkaufen. Allgemein versteht man darunter meist Angebote, die man passiv und entspannt rezipieren kann. Dazu gehören mentale Techniken wie Meditation oder autogenes Training, aber auch körperliche Entspannungen bei einer Massage oder in einer Sauna. Ein etwas weiterer Begriff von Wellness schließt auch Ernährung und Bewegung mit ein. Dazu wird ein sinnvoller Umgang mit Lebensmitteln propagiert und die Verwendung bestimmter Nahrungsergänzungsmittel. Diese werden von Medizinern oft kritisch betrachtet, da sie sehr oft überteuert sind und ihrer Wirkung nicht dementsprechend ist. Auf mehr Zustimmung stoßen Wellness-Programme, in denen die Bewegung und Beweglichkeit gefördert wird. Besonders geeignet sind sanfte Sportarten wie Walken oder Schwimmen, die man ohne körperliche Überlastung leicht ausführen kann. Als vorbeugende Maßnahme, ganz im ursprünglichen Sinne, ist Wellness sehr empfehlenswert, allerdings auch nur dann, wenn sie regelmäßig betrieben wird, und nicht nur an einem Wochenende. Nur dann können Effekte erzielt werden, die über ein kurzfristiges Wohlfühlen hinausgehen. Schließlich möchte doch jeder möglichst lange gesund bleiben.